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Auftaktsieg gegen Welper

Endlich ging die Saison wieder los. Nach langer Vorbereitung und einigen Testspielen konnten es einige kaum erwarten wieder um Punkte zu spielen. Der Spielplan sah für die Riemker Reserve direkt einen schweren Brocken als Auftaktgegner vor. Die DJK Westfalia Welper, gerade als Absteiger in die Liga gekommen, rief bereits vor Saisonstart das klare Ziel Wiederaufstieg aus. Nur was auch jedem klar sein musste: Riemke wird das Heimspiel nicht so einfach hergeben.

Bevor es an den eigentlichen Spielbericht geht, erstmal ein paar Informationen zum aktuellen Kader. Gleich mit vier Neuverpflichtungen konnten die Anderen im ersten Spiel auflaufen: zweimal Kreis, einmal Rückraum und ein neuer Torhüter standen auf der Platte. Die neuen Kreisläufer Bernhard Bertlich und Last-Minute-Zugang Philipp Scharf beerben Mauro Napierala, der ab dieser Saison als Co-Trainer fungiert. Zudem ist Lukas Pielsticker zu den Anderen gekommen und verstärkt den bisher relativ dünn besetzen Rückraum. Marvin Riemer, neuer Rückhalt im Kasten der Anderen, hat trotz seines jungen Alters bereits Erfahrung aus höheren Ligen aufzuweisen. Es gibt noch weitere Neulinge, die werden dann bei ihrem ersten Einsatz ebenfalls kurz vorgestellt, ich möchte aber nicht zu viel vorwegnehmen – also lasst euch überraschen.

Nun also zum Spielbericht. Die Anderen kamen leider etwas behäbig ins Spiel und lagen nach 9 Minuten mit 1:3 zurück. Zu einfach ließ man die Gäste zu Abschlüssen kommen, während die eigenen Angriffe zu nervös abgeschlossen wurden. Dann wurde Riemke aber wach und startete trotz zwischenzeitlicher Unterzahl einen 6:0-Tore Lauf und ging dementsprechend mit 7:3 in Führung (20. Minute). Die Riemker Defensivleistung stellte die Gäste immer wieder vor unlösbare Aufgaben und ermöglichten den Hausherren weiter den Druck hoch zu halten. Beim Stande von 9:6 nach 26 Minuten sah sich der Gästetrainer genötigt seine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft neu zu sortieren. Aber auch nach der Auszeit fanden die Gäste kein Mittel gegen die gut organisierte Deckung der Anderen. Den 7-Meter zum Halbzeitpfiff verwandelte Konstatin Maas sicher, sodass Riemke mit einem 11:6 in die Pause ging. Nur 6 (!) Gegentore in 30 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Für die zweite Hälfte hieß es demnach: Abwehrarbeit beibehalten, Angriffsleistung steigern! Die zweite Halbzeit wurde von beiden Teams jedoch schwach begonnen, viele technische Fehler und überhastete Abschlüsse ließen die Zuschauer fast 5 Minuten bis zum ersten Tor nach Wiederanpfiff warten. Dafür gab es dann aber auch gleich zwei schnelle Treffer der Anderen innerhalb einer Minute, Konstantin Maas und Jakob Böhm erhöhten auf 13:6. Im darauffolgenden Angriff der Gäste beendete dann Lukas Pielsticker sein Debut und wurde nach einer zu harten Abwehraktion auf die Tribüne geschickt. 3 Tore in Folge brachten die Gäste jetzt wieder auf 13:9 ran und Riemke zeigte sich ob der roten Karte doch etwas geschockt. Obwohl sich die Gäste in der Folge mehrere Zeitstrafen einhandelten, blieb die Partie jetzt ausgeglichen. Erst in der 49. Minute beim Stande von 19:15, nach Al Youssefs Auszeit und nach einer weiteren Zeitstrafe gegen Welper, war der Bann gebrochen und Riemke spielte wieder wie in der ersten Hälfte. Die wiederentdeckte Dominanz der Hausherren führte zur Resignation des Landesliga-Absteigers. Am Ende etwas hoch, aber dennoch absolut verdient eröffnet Riemke die Saison mit einem 30:19 gegen einen Aufstiegsaspiranten und macht Lust auf mehr. Hervorzuheben sind die Abwehrleistung und die mannschaftliche Geschlossenheit, sogar auf der Bank feuerten sich die Hausherren gegenseitig an und unterstützten sich über 60 Minuten. Darüber hinaus konnten die Anderen 9 verschiedene Torschützen aufweisen und zeigten damit ihre Flexibilität.

Vielen, vielen Dank auch an die zahlreichen Zuschauer! Ein sehr guter Saisonstart gibt natürlich ein gutes Gefühl, aber nächste Woche geht es nach Erkenschwick und da sahen die Anderen in den letzten Jahren beständig schlecht aus. Dennoch muss das Ziel sein auch die Punkte aus Erkenschwick einzusacken.

Für Riemke spielten: Rietdorf, Riemer (beide Tor); Lademann (5), Bertlich, Schilling, Pielsticker (1), Drechsler (2), Böhm (2), Driesel (3), Scharf (5), Napierala (1), Dworak (3), Maas (8/2)

 

Deutliche Auswärtsniederlage

Am vergangen Samstag ging es für die Riemker Reserve zum abstiegsbedrohten Gastgeber Westfalia Hombruch 2. Während die Riemker mit einem stark dezimierten Kader anreisten, hatte sich die Landesliga-Reserve der Dortmunder mit einigen Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft verstärkt.

Nach einem ausgeglichen Spielbeginn führte Hombruchs Auszeit in der 20. Minute beim Zwischenstand von 7:7 zu einem Bruch im Spiel der Anderen. In einem ohnehin schon fahrig geführten Spiel häuften sich nach der Auszeit die technischen Fehler im Spiel nach vorne und auch in der Defensive wurde viel zu passiv verteidigt. So nutzte der Gastgeber die letzten zehn Minuten, um sich vor der Halbzeit einen vier Tore Vorsprung zum 13:9 zu erarbeiten. Die Anderen versuchten sich in der Halbzeit neu einzustellen, um dem Gastgeber noch abzufangen. Allerdings agierte das Team von Trainer Al-Youssef auch im zweiten Durchgang weiter hektisch und inkonsequent. Hombruch konnte das gut nutzen und baute den Vorsprung so auf maximal 11 Tore aus, ehe Riemke kurz vor Schluss zum Endstand von 26:17 traf.

Am Ende steht eine ernüchterne Niederlage zu Buche. Diese gilt es allerdings schnellstmöglich wieder aus den Köpfen zu bekommen, denn am letzten Spieltag haben wir Haltern zu Gast in der Böll-Halle. Anwurf wird am 13.05.17 um 17.15 Uhr sein. Dann wollen wir noch einmal unser Potential abrufen und den letzten Spieltag erfolgreich gestalten. Wir freuen uns über jeden Zuschauer, der den Weg in die Halle findet.

In Hombruch spielten für Riemke: Rietdorf (Tor); Kämper (4), Drechsler (4), Bujara (3), Maas (2), Driesel (2), Nowack (1), Jendrusch (1), Kröger, Napierala und Böhm

   

Sieg zur ungewohnten Heimspielzeit

Im vorletzten Heimspiel der Saison hatten die Anderen die zweite Mannschaft des TuS Borussia Höchsten zu Gast. Anders als sonst wurde das Spiel allerdings erst um 17.15 Uhr angepfiffen. Den Riemker Jungs war besonders zu Beginn anzumerken, dass man sich um diese Uhrzeit an einem Heimspielwochenende eigentlich nicht mehr mit dem aktiven Spielen beschäftigt. In der Deckung fehlte die nötige Aggressivität, wodurch der Gast einfache Tore erzielen konnte. Im Angriff der Anderen fehlten zu Beginn Tempo und Genauigkeit.

Das erste Tor des Spiels erzielte Daniel Lademann in der 2. Minute. Danach dauerte es allerdings bis zur 18. Minute bis der SVT beim Stand von 7:6 durch Kröger wieder in Führung gehen konnte. Vor der Pause konnten sich die Anderen dann durch eine verbesserte Defensive schnelle Gegenstöße erarbeiten und diese auch meistens nutzen. Der wieder genese Dominik Driesel traf 10 Sekunden vor der Halbzeit zum 15:10. Die Halbzeit nutzte Trainer Al-Youssef, um sein Team noch einmal aufzuwecken und um eine motivierte 2. Hälfte zu spielen. Das Spiel hielt allerdings auch zu Beginn des zweiten Durchgangs sein schwaches Niveau. Beide Mannschaften schenkten sich nicht viel. Einzig Driesel schenkte der Mannschaftskasse etwas Geld durch eine 2-Minutenstrafe wegen „Meckern“. Die folgende Unterzahl gewannen die Anderen jedoch sicher mit 1:0. Michael Rietdorf bekam immer mehr Bälle zu fassen und half damit seinem Team den Vorsprung auszubauen. Den Endstand zum 29:19 setzte Marvin Dworak in Minute 56.

Der Gast aus Höchsten hält trotz der Niederlage die Klasse, die Anderen fieberten nach dem Spiel per Liveticker noch beim Spiel HTV Recklinghausen gegen Haltern/Sythen mit. Da Haltern gewann, verbesserte sich das Team von Trainer Al-Youssef zwei Spieltage vor Saisonende auf den dritten Tabellenplatz. Diesen Tabellenplatz gilt es am nächsten Wochenende beim Gastspiel in Hombruch zu verteidigen. Zum Saisonabschluss kommt am 13.05. das Team aus Haltern in die Böll-Halle. Anwurf wird auch dann wieder um 17.15 Uhr sein. Die gesammelten Erfahrungen dieses Spieltags sollen dann dabei helfen, auch von Beginn an erfolgreich zu spielen!

Dieses Wochenende spielten für die Anderen: Rietdorf, Lademann (7), Driesel (5), Drechsler (4), Dworak (3), Böhm (3), Nowack (2/1), Maas (2), Kröger (2) und Jendrusch.

Bedanken möchte ich mich noch bei Niklas Plumpe, Benjamin Stüber und Nils Werner die sich nach dem Spiel der 3. Herren noch als zusätzliche Optionen auf der Bank bereitgehalten haben.

In Vertretung von Kapitän Mauro Napierala schrieb Jakob Böhm!

   

Energieleistung in Witten!

Im letzten harzfreien Spiel der Saison, erkämpft sich Riemke einen hochverdienten Sieg und festigt Platz vier in der Tabelle. Obwohl die Anderen ohne Trainer und mit nur neun Feldspielern anreisten, machte gerade die zweite Hälfte den Unterschied aus.

Samstagabend harzfrei in Witten, na herzlichen Glückwunsch! Da dachte sich Trainer Al Youssef, „ab nach Hamburg, da isses schöner!“. Daher musste der verletzte Dominik Driesel das Amt in Witten übernehmen. Da gibt’s auch dankbarere Aufgaben, denn bisher zeigten sich die Anderen ohne das klebende Elixier eher bock- und sieglos. An diesem Samstag herrschte aber aufgrund der personellen Ausgangssituation eher eine „Jetzt-erst-recht-Stimmung“ im Team. Riemke begann mit Neuzugang Thomas Bujara im Abwehrzentrum und brauchte einige Minuten, bis die Absprache funktionierte – gleiches galt für den Angriff. Bis Mitte der ersten Hälfte sahen die Zuschauer eine durchwachsene Partie, die nur langsam an Fahrt aufnahm (6:6, 19. Minute). Nach einigen Fehlern geriet Riemke sogar kurz mit 11:8 in Rückstand, konnte bis zur Pause aber noch auf 11:10 verkürzen. In der Pause besprach man einige Defizite und machte sich nochmal klar, dass der Wille hier ausschlaggebend sein wird und offensiv mehr eins gegen eins gegangen werden muss.
Die Anderen kamen dann fulminant aus der Pause. Die Abwehr stand, Rietdorf fing im Tor einige Bälle mit der Mütze und im Positionsspiel konnte nun mehr Druck entwickelt werden - ruckzuck stand es 11:16. Mit einem 0:6-Lauf aus der Pause, das kann einer Heimmannschaft schon mal das Genick brechen. Da half nicht mal mehr die Auszeit der Gastgeber. Gleichzeitig sann Driesel seine Mannen darauf ein jetzt nicht nachzulassen und weiter Druck auszuüben. Gesagt, getan – Riemke marschierte weiter und erhöhte auf 13:21 (47. Minute). Witten schien dann zu glauben, mit etwas mehr Härte und kleinen Nickeligkeiten nochmal ins Spiel zurückkommen zu können. Für einen kurzen Moment ließ sich Riemke jetzt von der hitzigen Atmosphäre anstecken lassen. Allerdings war die rote Karte gegen Moritz Schilling unabhängig vom Spielverlauf etwas überzogen und trug nicht zur Beruhigung der Gemüter bei. Die Anderen fanden trotzdem ein anderes, besseres Ventil: Kampf annehmen, fair bleiben und die aufgeladene Energie in die Entschlossenheit der eigenen Aktionen legen. So einige Male gesehen bei dem angeschlagenen Axel Kämper; der Junge ist dann auch einfach mal nicht zu halten, auch nicht zu zweit, auch nicht von der Seite, einfach mal gar nicht. Mit der gezeigten Leistungssteigerung erlaubten die Anderen, vor allem Michael Rietdorf, den Hausherren gerade einmal sechs Tore in Durchgang zwei, während man selbst 17 mal erfolgreich war. Alles in allem eine wirklich starke Leistung von Spielern und Trainer, Driesel gönnte seinen Leistungsträgern zur richtigen Zeit eine kurze Pause und verteilte die Last damit optimal auf die wenigen Schultern die zur Verfügung standen.

Für Riemke spielten ganz stark:
Mitsch „Die Wand“ Rietdorf, Erkan „Der Otto“ Günay, Daniel „Den mach ich von 11 Metern“ Lademann, Freddi „Der Lauch“ Kröger, Moritz „Trifft von Linksaußen“ Schilling, Axel „Der Traktor“ Kämper, Torsten „Der Neue“ Bujara, Pete „Die graue Eminenz“ Pietzner, Jacky „Wär‘ ich mal besser Linkshänder geworden“ Böhm, Christoph „Der Fallwurf“ Nowack und Mauro „Kapitano“ Napierala.

Auf der Tribüne unterhielt sie: David „Pummelchen“ Drechsler und Konny „Die Tormaschine“ Maas.

Beste Grüße, euer Mauro Napierala

   

Sieg mit Wermutstropfen

Erneut ersatzgeschwächt, erneut mit starker Mannschaftsleistung, erneut verdient gewonnen. Am Heimspielsamstag eröffneten die Reserven den Vergleich „Riemke gegen Hattingen“, ehe am Abend die Erstvertretungen aufeinander treffen sollten. Und zur vollen Zufriedenheit der Zuschauer errang Riemke in beiden Spielen einen Sieg gegen den Nachbarn.

Mit nur elf Spielern stand Coach Al Youssef so wenig Material zur Verfügung wie nie zuvor in dieser Saison. Und auch diesmal war der Rückraum am dünnsten besetzt. Nachdem die Gäste nach drei Minuten mit 0:2 in Führung lagen, wachten die Anderen auf und warfen das Abwehrbollwerk an. Bis zur 10. Minute konnten die Riemker dann mit 4:2 in Front gehen und waren nun endgültig im Spiel. Der breite des Kaders geschuldet, musste Riemke auf den gewohnten 60-Minten-Tempo-Handball verzichten und versuchte primär durch strukturierte Angriffsaktionen zum Torerfolg zu kommen. Gleichzeitig stellte die Riemker Abwehr die Gäste ein ums andere Mal vor nicht geahnte Herausforderungen. Die Hattinger fanden einfach kein Mittel gegen die bewegliche und aggressive Deckung der Hausherren. Deprimierend für die Gäste: die wenigen Gegenstöße die Riemke lief, trafen wie Nadelstiche, die zu Wirkungstreffern wurden. Zur Halbzeit war das Spiel nach wie vor eng, aber die Anderen machten den bissigeren und positiveren Eindruck (11:9).
Die Gastgeber begannen in Unterzahl und mussten deshalb erstmal einen kurzen Rückstand hinnehmen (11:12). Ein weiterer Rückschlag traf die Riemker dann mitten ins Mark: Topscorer Konstantin Maas musste die Partie wegen eines ausgekugelten Fingers früh in der zweiten Hälfte beenden. Doch statt die Köpfe hängen zu lassen und sich von dem bitteren Start in Hälfte zwei beeindrucken zu lassen, reagierte Riemke wie eine angeschossene Bestie. Noch intensiver arbeiteten die Gastgeber in der Deckung und fanden in der Offensive aufgrund der Personalnot ungeahnte Variabilität. Allen voran war die graue Eminenz Patrick Pietzner nicht zu verteidigen. Sechs seiner acht Buden markierte er mit der dritten Luft im zweiten Durchgang, schuf Raum für seine Nebenleute und agierte extrem ballsicher. Die Riemker Deckung brach den Gästen dann endgültig das Genick. Selbst nach 2-3 Minuten Druckspiel im Angriff fanden die Gäste keine Lücke. Aggressiv, gallig, aber vor allem fair arbeitete Riemke gegen die schnellen und technisch starken Akteure der Gäste. Bis zur 50. Minute konnten die Anderen so auf 21:15 wegziehen. Bis zum Abpfiff ließ Riemke nicht nach und erhöhte noch auf 25:17. Trainer Al Youssef lobte den unbändigen Einsatz seiner Mannschaft und kam nicht umher trotz einer absoluten Team-Leistung völlig zu Recht Patrick Pietzner ein Sonderlob auszusprechen. Dennoch muss Riemke in den nächsten Spielen ohne Konstantin Maas auskommen und bleibt weiter vom Verletzungspech verfolgt.

Für Riemke spielten: Rietdorf (Tor); Müller (1), Lademann (6), Kröger, Schilling (1), Pietzner (8), Böhm (1), Napierala, Dworak (1), Nowack (2/2), Maas (5/1)

   

Riemker Abwehrbollwerk macht den Unterschied

Im Heimspiel gegen die Reserve des TV Brechten zeigte das Team von Al Youssef eine engagierte Leistung und behielt die Punkte verdient in Bochum. Beim 25:14 überzeugten die Anderen vor allem in der Defensive. Defizite in der Offensive verhinderten einen deutlicheren Sieg, aber grundsätzlich kann man mit der Leistung zufrieden sein.

Weiterhin musste Trainer Al Youssef verletzungsbedingt auf einige Spieler verzichten. In erster Linie der Rückraum ist durch die Ausfälle von Alex Kämper und David Drechsler stark dezimiert. Glücklicherweise konnte sich der Trainer aber auf die Leistungsbereitschaft aller anwesenden Spieler verlassen. Von der ersten Sekunde an war zu sehen, dass die Hausherren nichts anbrennen lassen wollten und früh das Spiel dominierten. Mit einem 4:0 Start ging’s vielversprechend los und die Anderen blieben dran. Bis zur 24. Minute erlaubten die Hausherren den Gästen nur vier Gegentore, während man selbst 12-mal einnetzte. Leider vergaben die Anderen mal wieder einige gute Möglichkeiten und hätten deutlich mehr Tore erzielen können. Unbestätigten Augenzeugenberichten zufolge hat der Kapitän am Kreis mehr Bälle verworfen, als er am Abend zuvor Jägermeister in sich reingeworfen hatte und das waren schon einige. Trotzdem ging es mit 14:9 in die Pause.
„Weitermachen, nicht nachlassen und das Spiel so früh wie möglich entscheiden“, das waren die Aufgaben, die Trainer Al Youssef in der Pause an sein Team adressierte. Und da das ein Befehl war, hielt sich die Mannschaft auch daran. Zur 40. Minute konnte Riemke auf 19:10 erhöhen und den Sack damit zumachen. Riemke nahm in der Folge etwas Tempo raus und wechselte durch. Auch die zweite Garde überzeugte und ließ den Vorsprung bis zum Ende auf 25:14 wachsen. Die Schlüssel zum Erfolg: Starke Abwehrarbeit, starkes Torhüterspiel und leichte Tore aus Ballgewinnen. Die Chancenverwertung muss noch steigen, aber ansonsten war das schon in Ordnung, was die Anderen da auf die Platte brachten.

Für Riemke spielten: Rietdorf (Tor); Jendrusch, Lademann (1), Kröger, Schilling (1), Pietzner (1), Böhm (1), Rink (5), Napierala (2), Dworak (2), Nowack (2), Maas (10)

   

Riemker Offensive mit erheblichen Ladehemmungen

Beim erwartet schweren Auswärtsspiel gegen die Reserve aus Schalke fand Riemke nur in der eigenen Hälfte ins Spiel. Eine fragwürdige Angriffsleistung verhindert die Belohnung für starke Abwehrarbeit. Mit nur 19 erzielten Toren muss sich die Riemker Reserve verdient in Gelsenkirchen geschlagen geben und verabschiedet sich aus der Top-5 der Tabelle.

Mit lediglich 3 etatmäßigen Rückraumspielern fuhr das Team von Al Youssef nach Gelsenkirchen. Zudem waren zwei der drei auch noch angeschlagen und dementsprechend nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Aufgrund der dünnen Personaldecke wollte man am Samstag, entgegen der normalen Riemker Spielanlage, nicht übermäßig viel Tempo machen. Stattdessen sah der Matchplan situationsabhängiges Tempospiel vor. Schon in den ersten Minuten zeichnete sich die größte Schwäche der Gäste an diesem Tag ab: Erst nach knapp 5 Minuten fiel das erste Tor, obschon man sich zuvor klarste Chancen erspielt hatte. Glücklicherweise zeigte sich aber auch schnell die Stärke der Anderen, die lag nämlich in der Defensive, diese erlaubte den Gästen sogar mit dem späten Tor noch 0:1 in Führung zu gehen. Danach entwickelte sich eine spannende, nicht unbedingt hochklassige, aber intensive Partie. Bis zur 42. Minute (14:12) lag nach der 0:1 Führung für Riemke durchgehend Schalke ein bis zwei Tore in Front.
Die Abwehr der Gäste hielt den Schalkern ein ums andere Mal stand, sodass die teilweise fahrlässig vergebenen Angriffe der Riemker sich nicht rächten. Darunter waren Fehlpässe, überhastete Abschlüsse, falsche Wurfauswahlen oder auch vergebene Tempogegenstöße. Da war wirklich für jeden von jeder Position was dabei. Weggeschmissen wie Kamelle am Rosenmontag. Die traurigen Höhepunkte der spielerischen Riemker Brillianz: Zweimal waren die Gäste in doppelter Überzahl (in Zahlen 6 gegen 4!) und beide Situationen wurden mit 0:1 verloren. Mitte der zweiten Hälfte begann sich dann, eben genau nach der zweiten doppelten Überzahl, die Chancen-Prasserei der Gäste zu rächen. Mit einem 5:0-Lauf erhöhten die Gastgeber auf 17:12. Und trotzdem konnte Schalke den Sack nicht zu machen und ließ Riemke nochmal auf 18:16 ran kommen (50. Minute). Da aber Bälle wegwerfen scheinbar mehr Spaß macht, als die Dinger reinzukloppen, konnten die Gäste die Einladung der Schalker nicht nutzen. Am Ende unterliegt Riemke mit 23:19. Bedenkt man die personelle Ausgangssituation, ist das ein respektables Ergebnis, hat man allerdings das Spiel gesehen, ist es eine selbstverschuldete Niederlage. Mit einem Sieg wären die Anderen nochmal auf Platz 3 der Tabelle geklettert, so ist es Platz 6 und die Riemker Reserve ist somit „The Best of the Rest“.

Für Riemke spielten: Rietdorf (Tor); Jendrusch (n.e.), Lademann (1), Kröger (n.e.), Schilling (3), Driesel (n.e.), Müller (3), Rink (5), Napierala (1), Dworak (1), Böhm (1), Maas (4)

   

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