Wir trauern um unseren Ehrenvorsitzenden Ewald Hackmann

ewald hackmannNoch vor wenigen Tagen wurden unser Ehrenvorsitzende Ewald Hackmann und seine Frau Ingrid für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft geehrt. Ingrid nahm für Ewald die Glückwünsche entgegen. An sein Wirken wurde erinnert: Ewald stand 22 Jahre in der ersten Reihe der Vereinsleitung, erst in der Jugend, dann bei den Senioren. Zum 40-jährigen Bestehen der Riemker Handballer wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Jugendarbeit war bei Ewald immer eine Angelegenheit des Herzens – stets unterstützt von Ehefrau Ingrid. Die Worte „Riemker Handballfamilie“ waren für beide keine Floskel. Sie haben es vorgelebt und waren für viele jungen Menschen herzensgute Vorbilder. 


Über seinen Sohn Udo fand die Familie den Weg zum kleinen Ball. Ewald war in jungen Jahren ein guter Fußballer und stand bei den Sommerfesten beim Altherren-Turnier mit Begeisterung zwischen den Torpfosten. Der Sport war seine ganz große Leidenschaft.

Als Elektromeister der WEDAG stand Ewald in der Mitte einer außergewöhnlichen Gemeinschaft. Arbeit, Wohnen und Freizeit waren in der Belegschaft eng verknüpft. Handballer, Fußballer und Kleingärtner begegneten sich täglich ... und die gegenseitige Unterstützung war eine gelebte Riemker Selbstverständlichkeit.

Ewald konnte seine sozialen Gene voll ausleben. Ein Glücksfall für Riemke, ganz besonders für die Riemker Handballfamilie. Ewald stand für den Kern der „Riemker Seele“. Er hat den jungen Handballerinnen und Handballern grundlegende Tugenden vorgelebt, mal leise und mal mit Nachdruck auch eingefordert. Sie haben vom Vorbild gelernt – nie persönlich, nie verletzend, immer positiv und freundlich.

Tun war sein Motto. Lange Debatten über das Wie und Warum waren nicht seine Sache.

Ruhender Pol, Teamplayer ... Ewald hat unseren Verein mit seiner ganz persönlichen Note geprägt. Antoine de Saint-Exupery hat das treffend formuliert: „Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe.“

Diese Hingabe wäre ohne Ingrid nicht möglich gewesen. Sie hat Ewalds Engagement getragen und uns mit der Freundlichkeit einer „Vereinsmutter“ beschenkt.

Wir trauern um Ewald Hackmann und werden sein Lebenswerk pflegen und in guter Erinnerung behalten. Sein freundliches Augenzwinkern wird uns weiterhin begleiten und daran erinnern, dass Sport unendlich wichtig ist ... aber nicht alles für unser Leben bedeutet.

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